Carmina Burana - Ein außergewöhnliches Musikprojekt
Am Sonntag, 05.07.2026 fand um 17 Uhr ein außergewöhnliches Musikprojekt seinen krönenden Abschluss. Wie schon 2022 beim Theaterstück "Auf der Jagd nach dem Silberschatz" durften wir wieder im Fürstenwalder Dom (Vielen Dank an Kevin Jessa!) als Abschluss des Stadtfestes Fürstenwalde auftreten. 150 Menschen unter der Leitung von Dirigent und Musiklehrer Marvin Weigert zeigten, was sie knapp ein Jahr lang einstudiert haben. Mit dabei der Brandenburgische Konzertchor Bad Saarow und 80 Kinder der Sigmund-Jähn-Grundschule. Mehr Vielfalt geht nicht. 24 Nationen, x verschiedene Religionen bzw. Atheisten, generationenübergreifend vom Schulkind bis zur Rente, unterschiedliche Professionen und Hobbys, vereint auf einer Bühne. Ein tolles Erlebnis.
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Carmina Burana (06.07.2026)
Tosender Applaus für ein außergewöhnliches Musikprojekt
„Carmina Burana“ im Fürstenwalder Dom
Schon lange vor Konzertbeginn füllten sich am Sonntag, 05.07.2026 die Bänke des St.-Marien-Doms. Als um 17 Uhr die ersten markanten Klänge von Carl Orffs Carmina Burana erklangen, war schnell klar: Dieser Abend würde ein außergewöhnlicher werden.
Rund 150 Mitwirkende verwandelten den Dom in einen beeindruckenden Klangraum. 80 Kinder der Sigmund-Jähn-Grundschule standen gemeinsam mit 60 Sängerinnen und Sängern des Brandenburgischen Konzertchors Bad Saarow auf der Bühne. Unterstützt wurden sie von drei Solisten – Sopran, Tenor und Bariton –, zwei Pianisten sowie einem fünfköpfigen Schlagwerkensemble. Die monumentale Komposition Orffs entfaltete in der besonderen Atmosphäre des Doms ihre ganze Kraft und zog das Publikum von Beginn an in ihren Bann.
Besonders bemerkenswert war dabei nicht nur die musikalische Qualität der Aufführung. Auf der Bühne begegneten sich Menschen unterschiedlichster Generationen, Nationalitäten, Religionen und Berufe. Erfahrene Chormitglieder sangen Seite an Seite mit Grundschulkindern, die sich der Herausforderung eines weltbekannten Chorwerkes mit sichtbarer Konzentration und Begeisterung stellten. Das gemeinsame Musizieren wurde so zu einem eindrucksvollen Symbol dafür, wie Musik Menschen verbindet.
Verantwortlich für dieses außergewöhnliche Projekt war Marvin Weigert. Als Dirigent, Chorleiter, Lehrer an der Sigmund-Jähn-Grundschule und an der Musikschule brachte er die unterschiedlichsten Akteure zusammen und formte sie zu einem harmonischen Ganzen. Präzise Einsätze, dynamische Kontraste und große Ausdruckskraft prägten die Aufführung. Dass ein solches Werk mit so vielen Beteiligten gelang, war das Ergebnis monatelanger Vorbereitung und großen persönlichen Engagements.
Möglich wurde das Konzert durch die Unterstützung der Stiftung „Ein Quadratkilometer Bildung“, die das Projekt finanzierte und damit kulturelle Teilhabe für viele Kinder erst ermöglichte.
Für die jungen Sängerinnen und Sänger dürfte dieser Abend weit mehr gewesen sein als ein Schulprojekt. Gemeinsam mit erfahrenen Musikerinnen und Musikern in einem voll besetzten Dom aufzutreten und den begeisterten Applaus des Publikums zu erleben, dürfte vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Vielleicht wurde an diesem Abend sogar die Begeisterung für das Singen oder das Musizieren geweckt, die ein Leben lang anhält.
Hinter dem Erfolg standen zahlreiche helfende Hände. Ein besonderer Dank gilt Ewen Linke aus der Klasse 6b der Sigmund-Jähn-Grundschule. Bereits seit 8 Uhr morgens sorgte der Schüler mit großem Engagement für die technische Betreuung im Dom und trug damit entscheidend zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bei.
Der Abend im Fürstenwalder Dom hat eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft gemeinsames Musizieren entfalten kann. Es war ein Konzert, das musikalisch überzeugte, Menschen zusammenführte und bei Publikum wie Mitwirkenden noch lange nachhallen dürfte.